Soziale Gruppenarbeit
Rechtliche Grundlagen:
Leistungsart: Hilfe gemäß SGB VIII
Hilfe zur Erziehung für Kinder und Jugendliche im Bereich der ambulanten Hilfe nach Maßgabe des § 27 i. V. mit § 29 Soziale Gruppenarbeit.
Die methodischen Leistungen unserer Arbeit im Bereich der sozialen Gruppenarbeit sehen in einigen Angeboten ähnlich wie in denen der stationären Hilfen zur Erziehung aus (Bsp.: Portfolio).
Wen wir betreuen:
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Jugendliche ab ca. 12 Jahren, welche sich nicht in Gruppen einfügen können. - Jugendliche mit Verweigerungshaltung (Eltern/ Schule/ Umfeld).
- Jugendliche mit delinquenten Verhalten.
- Jugendliche mit Entwicklungsdefiziten (sozialemotionaler Bereich).
- Jugendliche, deren Entwicklungs- und Entfaltungsmöglichkeiten innerhalb ihrer Familien und in ihrem Umfeld beeinträchtigt sind.
- Kinder und Jugendliche aus umliegenden stationären Einrichtungen der Heimpädagogik
Was wir erwarten:
- Motivation des Jugendlichen.
- Bereitschaft zur Zusammenarbeit und Mitarbeit in der Hilfeform.
- Bereitschaft zum Umgang mit Tieren.
- Bereitschaft zur Einhaltung der Haus- und Hofregeln.
- Bereitschaft sich mit den anstehenden Aufgaben auseinanderzusetzen.
- Positive Grundhaltung zu der angebotenen Maßnahme.
Unsere Ziele:
Ziele der Hilfe gem. SGB VIII (Unterziele/ Teilziele)
(entsprechend den Arbeitshilfen zur Rahmenvereinbarung)
Überwindung von Entwicklungsschwierigkeiten und Verhaltensproblemen
- Selbsterkenntnis über das eigene Verhalten gewinnen
- Bewusstseinserlangung über die eigene Körpersprache
- Selbstwirksamkeit erfahren und erleben
- Aufbau von Selbstwertgefühl
- Vertrauen in das eigene Handeln finden
- Leistungsverweigerung reflektieren und abbauen
- Abbau von provokanten und dissozialen Verhalten
- Abbau von Aggressionen
Überwindung von individuellen Krisen:
- Gewinnung von Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein
- Verbesserung der sozialen Handlungskompetenz
- Vermittlung alternativer Handlungsstrategien
- Gewinnung fester Strukturen und klar definierter Ziele
- Stärkung der eigenen Fähigkeiten und das Vertrauen in sich selbst
- Förderung und Stärkung des kompetenten Umgangs mit Veränderungen und Belastungen (Resilienz)
Akzeptanz von Regeln und Normen
- das Erlernen und Anerkennen von Grenzen
- Auseinandersetzung mit eigenen Grenzen
- Dekonstruktion
- Auseinandersetzung mit den eigenen Werten und den Werten der Anderen
- Umgang mit Norm und Andersartigkeit
Kontakt-, Beziehungs- und Konfliktfähigkeit
- Verbesserung der sozialen Kompetenzen
- partnerschaftliche Beziehungen gestalten
- Umgang mit Meinungsverschiedenheiten
- positive Entwicklung im familiären und schulischen Bereich
- verantwortlicher Umgang mit Mitmenschen
- stärken und fördern von problemlösenden Verhalten
- Erwerb neuer Strategien in Krisensituationen




